Gesprächstherapie


oder auch Klientenzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers genannt


Sie ist ein weiterer Therapie-ansatz, Menschen darin zu unter-stützen, mit ihren Problemen und Herausforderungen fertig zu werden. Sie stellt nicht die Herausforderung an sich, das Umfeld oder die aktuelle Situation in den Vordergrund. Die hilfesuchende Person mit ihren jeweiligen Gefühlen, Wünschen, Wertvorstellungen und Zielen soll im Mittelpunkt der therapeutischen Interaktion stehen.





Die Sichtweise des Therapeuten tritt dabei weitgehend in den Hintergrund, Ratschläge und Bewertungen werden vermieden.

So liegt eine der Besonderheiten dieser Methode in der Bewusstmachung der Emotionen des Klienten, ohne seine Worte zu beeinflussen oder zu verfälschen. Dadurch wird der Klient immer weiter in seine eigene Wahrnehmung geführt, oft bis an die Antworten heran, die er im Alltag nicht auszusprechen wagt oder deren er sich nicht bewusst ist. 




Durch das Schaffen einer vertrauensvollen Atmosphäre soll der Klient angstfrei und kreativ an der Lösung seiner eigenen Schwierigkeiten arbeiten können.


(Quelle: Wikipedia)



Wir setzen die Gesprächstherapie nicht so oft ein, da sich für uns andere Methoden in der Praxis besser bewährt haben.

Doch in bestimmten Situationen, wie z. B. einem Trauerfall in der Familie, Trennung oder Scheidung, ist sie eine hilfreiche Methode, Menschen darin zu unterstützen, die Situation gänzlich zu verarbeiten und aktiv eine neue Lebensphase zu beginnen.