Die für die Psychotherapie wichtige Gesetzgebung vom 20.03.2020 bleibt auch nach der Kontaktsperre gültig! 

 

Artikel 4, §1, Abs. 6 der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 20.03.2020:

 

"Beratungsleistungen psychosozialer, rechtlicher, seelsorgerischer oder ehrenamtlicher Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen sollen möglichst ohne unmittelbaren persönlichen körperlichen Kontakt und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene erfolgen."

 

Die ganze Verordnung vom 20.03.2020 finden Sie unter: 

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/anpassungsverordnung_20.3.pdf


Wir halten uns daran: 

  • Wir sorgen dafür, dass immer nur ein Patient in unserer Praxis ist und man sich nicht im engen Flur begegnet. Dafür weiten wir die Abstände zwischen den Sitzungen aus.
  • Wir desinfizieren nach jedem Patienten die Türklinken, Stuhllehnen etc. Es steht Desinfektionsmittel für Ihre Hände bereit. Ebenso sorgen wir dafür, dass die Gläser und Tassen hygienisch einwandfrei sind. 
  • Wir halten im Patientengespräch den Sicherheitsabstand ein und bitten Sie, ebenfalls die aktuelle Hust- Nies- Etikette zu beachten. 

An dieser Stelle nochmals der Hinweis darauf, dass wir aktuell Patientengespräche auch über Skype, Zoom oder Telefon anbieten. 


Dieser Gesetzgebung verändert sich durch die neue Verordnung vom 22.03.2020 nicht!


Die neuen Maßnahmen (Kontaktsperre) vom 22.03.2020:

https://hef-rof.de/presse/nachrichten-archiv/1575-corona-virus-neue-leitlinien-von-bund-und-laender

 

sollen zunächst zwei Wochen lang gelten: 

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
     
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
     
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
     
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
     
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Landinakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
     
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
     
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
     
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
     
  9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Diese aktuell neuen Änderungen der Verordnung finden Sie unter: Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus Vom 22. März 2020